Weingut Stutz

Urkundlich wird der Name Stutz im 15. Jahrhundert das erste Mal erwähnt. Dem Vorfahren Wundarzt Stefan Stutz wurde in Nürnberg im Jahre 1500 vom Kaiser Maximilian das Familienwappen für treue Dienste verliehen.

Die Familie Stutz ist seit Generationen in der Region Heilbronn im Weinbau tätig. Nach dem zweiten Weltkrieg spezialisiert sich der traditionelle landwirtschaftliche Mischbetrieb zum reinen Weinbaubetrieb.

1994 übernahm der jetzige Betriebsleiter Andreas Stutz das Weingut und stellt es von einer naturnahen Wirtschaftsweise auf den kontrollierten ökologischen Anbau um. Er wurde Mitglied und später erster Vorsitzender der Ecovin-Regionalgruppe Württemberg. Die Ecovin-Richtlinien gehen weit über die gesetzlichen Bedingungen der Europäischen Union für Ökoweinbau hinaus.

Seit dem Jahr 2003 werden die Weinberge konsequent nach biologisch-dynamischen Methoden gepflegt. Auf dem Etikett werden die Weine weiterhin mit dem Ecovin-Zeichen als Erkennungsmerkmal für den Bioanbau gekennzeichnet. Weinbau Stutz ist auch als Demeter zertifiziert.

Der Bestand an Weinbergen wurde schrittweise bis auf die heutige Betriebsgröße von über 8 Hektar erweitert. Zugleich wurde der Sortenspiegel durch die Pflanzung von Neuzüchtungen verändert und große Investitionen in eine moderne Kellerwirtschaft getätigt.

Über 10 Jahre bewirtschaften die Inhaber die Rebflächen nun schon nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus. Ernteausfälle durch den Bioanbau blieben bis heute aus. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Launen der Natur wie Regen und Sonne weit größere Einflüsse auf Ertrag und Qualität haben als die Bewirtschaftungsmethode. Die ersten Jahre der Umstellung wurden zur Prüfung für diese neue und aufwändige Wirtschaftsweise. Auf diese Art werden qualitativ hochwertigere und bekömmlichere Weine als zuvor geschaffen.

 




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